7 Tipps

für’s Arbeiten im Homeoffice

Die aktuelle Situation rund ums Corona-Virus stellt uns jetzt schon geraume Zeit vor neue, unbekannte Herausforderungen. Eine davon ist definitiv für viele Betriebe und deren Mitarbeiter die Umstellung auf Heimarbeitsplätze. Wir bei STEINBAUER IT haben bereits über ein Jahrzehnt umfassende Erfahrung mit Homeoffice – diese Erfahrungen möchten wir jetzt mit Ihnen teilen.  

#1: Die Einrichtung

Das richtige Setup für ein gutes Homeoffice hängt stark von den eigenen Gewohnheiten ab. Das fängt bei der Wahl des Arbeitsortes an und hört beim technischen Setup auf. Im Bestfall haben Sie in Ihrer Wohnung ein Arbeitszimmer, ist ein solches nicht gegeben sollten Sie den Home-Office Bereich nicht in Ihrem Schlafzimmer einrichten. Ein ruhiger Bereich im Wohnraum eignet sich da schon besser.

#2: Zeiteinteilung und Konsequenz

Unserer Erfahrung nach arbeiten Menschen im Homeoffice effizienter und mit weniger „sozialen Pausen“ als im klassischen Büroalltag. Das lässt sich auch recht leicht erklären. Ablenkungen, wie ein kleines Pläuschchen mit dem Tischkollegen sind aufgrund der räumlichen Trennung schon mal nicht so leicht möglich. Trotzdem ist es wichtig, dass man sich Pausen regelmäßig einteilt und versucht so konsequent wie möglich nicht in den privaten Modus zu schalten. Reden Sie hierfür mit ihrer Familie und arbeiten Sie einen gemeinsamen Tagesplan aus. Ein riesiger Vorteil vom Homeoffice: Sollte es in Ihrem Betrieb möglich sein, können Sie sich die Arbeitszeit auch viel besser nach den Bedürfnissen Ihrer Lieben einteilen!

#3: Die richtigen Tools wählen

Kommunikation mit den Kollegen und den Kunden ist gerade in Zeiten wie diesen enorm wichtig. Finden Sie gemeinsam mit Ihrem Team Möglichkeiten dies so einfach wie möglich zu machen, aber machen Sie auch hier einen klaren Schnitt zwischen privaten, sozialen Kanälen und beruflichen. Es ist weder für den Feierabend noch für das Wochenende ratsam mit den Kollegen oder den Kunden über WhatsApp zu kommunizieren. Großer Beliebtheit erfreut sich zurzeit der Businesskommunikationsdienst Slack oder Microsoft Teams zur zentralen Kommunikation. Für die Kunden sollte entweder ein übergeordnetes Ticketsystem eingerichtet werden, oder man bleibt bei den beiden bewährten Klassikern: E-Mail und Telefon.

#4: Die Infrastruktur im Firmenstandort fit machen

Dieser Punkt ist absolut wichtig für alle Unternehmer, die mit der Situation, ihre Mitarbeiter zu Hause arbeiten zu lassen, nun erstmals konfrontiert sind. Die EDV Infrastruktur muss auch von Auswärts zuverlässig bedienbar sein. Wir bieten unseren Kunden hierfür einerseits Remote-Desktop Lösungen, sollte auf Firmeninterne Software zugegriffen werden müssen. Eine andere Möglichkeit ist das Arbeiten über Online-Software und Cloud-Computing. Für klassische Dienstleistungsbetriebe bieten wir zum Beispiel unsere hauseigene Online-Software „Office Manager 365“, sowie zahlreiche Cloud-Lösungen an. Vergessen Sie auch nicht auf die E-Mails. Das Abrufen der Mails außerhalb des eigenen Firmen-Rechners kann schonmal zur Herausforderung werden – unsere IT-Abteilung hilft aber auch in diesem Fall gerne.

#5: Bleiben Sie, vor und nach dem Arbeiten bei ihren Gewohnheiten

Nichts schneller als das – man arbeitet einige Tage im Homeoffice und erwischt sich selbst dabei irgendwann mit der Jogginghose am Schreibtisch zu setzen. Versuchen Sie auch hier Konsequenz zu bewahren, führen Sie Ihre Morgenroutinen so durch, als würden Sie sich für’s Büro vorbereiten. Nach der Arbeit sollte man ebenfalls zu Hause „ankommen“ – überlegen Sie hierfür gleich ein Ritual, um mit dem Arbeitstag so gut wie möglich abzuschließen.

#6: Ergonomie & Bewegung

Hier teilt sich die Heimarbeit definitiv ein Problem mit klassischer Büroarbeit. Es fehlt grundsätzlich an Bewegung. Allerdings gibt es Bewegungsabläufe im Büro, die bei Heimarbeit noch zusätzlich fehlen. Der Spaziergang in die Kantine ist meistens weiter, als der Spaziergang in die eigene Küche. Versuchen Sie, im Rahmen der derzeitigen Möglichkeiten so viel Bewegung wie möglich in ihren Arbeitsalltag zu bringen. Entweder ein kleiner Spaziergang vor der Arbeit, ein Workout am Nachmittag, frische Luft, zwischendurch am Balkon oder im Garten. Kreativität ist hier erlaubt – je fitter, desto produktiver gilt auch im Homeoffice.

#7: Das Internet

Wer täglich mit dem Internet arbeitet weiß, wie groß die Ablenkungen auch hier sein können. Auch klar ist, dass Menschen im gewohnten Umfeld eher ein paar Minuten länger im sozialen Feed scrollen als im Büro, wo der Chef gleich hinter dem Monitor stehen kann. Unser Tipp an alle Unternehmer: Vertrauen Sie hier auf die Eigenverantwortung ihrer Mitarbeiter. An alle Mitarbeiter: Nutzen Sie Tools, die sie an die Konzentration erinnern. Bei iOS gibt es zum Beispiel die Möglichkeit die Bildschirmzeit zu begrenzen. Auch für Browser gibt es zahlreiche Erweiterungen (wie zum Beispiel „StayFocusd“ für Google Chrome, welche dabei helfen konsequent zu bleiben.

Die aktuelle Situation stellt viele Unternehmen auf den Prüfstand, da die Mitarbeiter mit einer neuen, unbekannten Herausforderung konfrontiert werden. Mit diesen schnellen Tipps zur Umsetzung haben Sie garantiert schonmal die richtige Grundlage.

Wir wünschen Ihnen jedenfalls viel Erfolg und auch Freude an dieser neuen Herausforderung – gerne können Sie sich auch an uns wenden, sollten Sie Fragen haben oder Hilfe bei der technischen Umsetzung benötigen.